Sie möchten in eine minimalistische Richtung gehen, aber es soll nicht zu kalt oder leer sein. Ein bisschen gemütlich muss es sein, aber nicht zu hektisch… wie macht man das? In diesem Blog finden Sie 5 Tipps für ein ruhiges und minimalistisches Interieur.
Minimalismus mit Gemütlichkeit
Wenig ist das Neue mehr, je weniger desto besser. Aber wenn ich dort nichts hinstelle, wird es so kahl sein? Es kann sehr schwierig sein, Ihr Zuhause mit einer minimalistischen Inneneinrichtung zu dekorieren. Denn wie findet man die richtige Balance zwischen Ruhe und Frieden? Wie können Sie Ihr Zuhause schön dekorieren und trotzdem die Ruhe bewahren? Dies liegt vollständig in Ihrer Kontrolle. Dies kann sich ändern, wenn Sie einen anderen Boden, wärmere Farbtöne oder die Raumaufteilung wählen.

Tipp 1: Bodenwahl
Nehmen Sie einen geraden Boden oder eher einen Fischgrätenboden? Mit dünnen oder breiten Dielen? In einem minimalistischen Interieur sind es die großen Teile, die die Atmosphäre schaffen. Diese schaffen schneller eine gemütliche Atmosphäre, ohne dass es unordentlich aussieht. Bei kleinen Dekorationen entsteht schnell ein unordentliches Chaos. Deshalb konzentrieren wir uns beispielsweise auf die Farbe oder das Muster der Wand oder auf die Wahl eines guten Bodens. Mit einem Fischgrätenboden schaffen Sie ohne großen Aufwand sofort eine schöne Atmosphäre. Für eine warme Wirkung passt die Lichtfarbe Livyatan sehr schön und ruhig. Wir wählen dicke Bretter, damit es ruhig bleibt und nicht zu viel wird.
Tipp 2: Wärmere Töne
Wenn Sie einen minimalistischen Stil mit einem warmen Wohngefühl wünschen. Wenn Sie helle Farben und Schwarz und Weiß am besten meiden, dann greifen Sie zu Dunkelblau oder Hellgrau. Farben wie Beige, Kamel, Braun oder Altrosa. Aber auch Khakigrün, Marineblau oder Salbeigrün verleihen Ihrem Zuhause eine warme Ausstrahlung.
Tipp 3: Aufräumtechniken
Obwohl Sie es vielleicht nicht sehen, wenn Sie es hinter einer Tür oder Schublade verstecken, ist es da. Und weil man weiß, dass es da ist, sorgt es für Unruhe, auch wenn es von außen nicht so scheint. Ein weiterer Tipp ist, alles ordentlich zu halten. In Sicht, aber auch außer Sicht. Die Idee besteht darin, nur die Dinge zu behalten, die Sie tatsächlich nutzen oder die für Sie eine besondere Bedeutung haben. Durch regelmäßiges Aufräumen und Ordnen Ihrer Sachen wird Ihr Zuhause immer frisch und gemütlich wirken, ohne dass es zu voll wird. Eine beliebte Aufräumtechnik ist die KonMari-Methode. Dazu müssen Sie sich jedes Objekt ansehen und sich fragen: „Macht mich das glücklich?“ Wenn die Antwort Nein lautet, können Sie es loswerden. Dies hilft Ihnen nicht nur dabei, nicht mehr benötigte Gegenstände loszuwerden, sondern sorgt auch dafür, dass Ihr Zuhause besser organisiert bleibt. Eine andere Technik ist die 1-in-1-out-Regel. Jedes Mal, wenn Sie etwas Neues in Ihr Zuhause bringen, werfen Sie auch etwas weg oder verschenken Sie etwas. So bleibt Ihr Zuhause aufgeräumt und voller Dinge, die Sie wirklich brauchen oder schätzen.
Tipp 4: Anordnung Ihrer Möbel
Wie Sie Möbel anordnen, kann die Atmosphäre in einem Raum völlig verändern. Deshalb ist es wichtig, dass Sie die richtigen Entscheidungen treffen, um das Beste aus Ihrem vorhandenen Raum herauszuholen. Stellen Sie die Möbel nicht zu dicht aneinander, damit Sie sich problemlos im Raum bewegen können. Versuchen Sie, die Möbel so anzuordnen, dass sie sich natürlich in den Raum einfügen, ohne zu viel Aufmerksamkeit zu erregen oder den Raum überfüllt erscheinen zu lassen. Oder wählen Sie Artikel, die mehrere Funktionen erfüllen können, etwa ein Sofa mit Stauraum oder einen Couchtisch, der auch als Arbeitsplatz dienen kann. Dies trägt dazu bei, dass der Raum weniger überfüllt ist und Sie dennoch alles haben, was Sie brauchen. Mit einer durchdachten Möbelaufteilung können Sie Ihr Zuhause nicht nur praktischer, sondern auch gemütlicher gestalten, ohne dass es überladen oder zu voll wirkt. Es geht um Ausgeglichenheit und darum, einen Raum zu schaffen, der sich gut anfühlt.
Tipp 5: Personalisieren Sie Ihr Zuhause
Trotzdem geht es beim Minimalismus darum, wenige Dinge zu haben. Können Sie es so gestalten, dass es sich immer noch wie Ihr Zuhause anfühlt? Zum Beispiel, indem man ein Foto oder ein selbstgemachtes Gemälde aufhängt, irgendwo Souvenirs platziert oder einen anderen selbstgemachten Gegenstand irgendwo hinstellt. Das muss nicht viel sein, kann aber für ein schönes, behagliches Gefühl zu Hause sorgen. Auf diese Weise bleibt Ihr Zuhause funktional und ruhig, fühlt sich aber dennoch wie ein Ort an, der Ihnen gehört.